#darfsiedas? Gymqueen Day in Düsseldorf! Wie aus dem Fitness- ein Partywochenende wurde

Gymqueen – dieser Supplement Store lässt die Herzen so einiger Fitnessbunnys höherschlagen, allein schon wegen der pinken Verpackungen. Kaum verwunderlich also, dass es da für viele wie Weihnachten ist, wenn solch ein pinkes Paket per Post zu Hause ankommt. Auf der Fibo 2017 jedenfalls war der Gymqueen-Stand definitiv einer mit den meisten Besuchern. Aus gutem Grund! Aber von vorn …

Im Sommer kam die große Ankündigung: Gymqueen plant im Oktober ein Fitnessevent: ein ganzer Tag voller Fitness, Workshops und am Abend eine fette Party! Was für Aussichten!

Ein paar Mädels und ich – wir haben uns über Instagram und auf der Fibo kennengelernt und angefreundet – waren gleich Feuer und Flamme! Da wollten wir unbedingt dabei sein und einige der wenigen Plätze – max. 200 standen zur Verfügung – ergattern, wir meldeten uns direkt an.

Wir freuten uns auf ein gemeinsames tolles, sportliches Wochenende in Düsseldorf!

Ich kann schon mal verraten, dass es ein gigantisch tolles Wochenende wurde, allerdings hatte das am Ende weniger mit Gymqueen zu tun, denn das lief etwas anders als erwartet.

Jessi gets fit darfsiedas

Bereits eine Woche vorher fiel uns auf, dass die 200 Tickets scheinbar noch nicht verkauft worden waren. Gymqueen sagte plötzlich die Party am Abend ab, wegen zu wenig Teilnehmern – enttäuschend! Man hörte dann von Gymqueen in den sozialen Netzwerken rein gar nichts mehr zu dem geplanten Event, was uns wirklich komisch vorkam. Am Freitag, also einen Tag vorher, konnte man dann bei Facebook beobachten, wie die Teilnehmerzahl stündlich sank.

Wir waren wirklich gespannt, was uns am Samstag – nach all diesen Vorboten – noch erwarten würde!

Dann war es soweit! Die Location, eine größere Halle mit Fitness- und Gastrobereich, war cool, auch wenn es vor Ort selbst keinerlei Werbung oder Hinweisschilder gab. Für uns hingegen gab es ein Willkommenspaket bestehend aus Gymbag, T-Shirt, Shaker und Proben. An verschiedenen Ständen konnten wir uns dann durch verschiedene Snacks und Getränke testen.

Um 09:30 Uhr startete das Event mit einem kurzen Willkommensgruß und einem gemeinsamen Warm-up. Aus den folgenden Angeboten wählten wir einen Workshop mit Artie von Road to Glory aus und später auch noch das freie Training mit ihr. Sie zu treffen, war für mich das persönliche Highlight an dem Tag. Eine ganz tolle sympathische, authentische Frau! Ich habe den Austausch mit ihr sehr genossen und und einiges mitgenommen.

Vom sonstigen Angebot an diesem Tag kann ich das leider nicht behaupten. Bei einem Mobilityworkshop, an dem wir später noch teilnahmen, fand sich der Kursleiter offenbar besonders lustig – war er allerdings nicht. Im Gegenteil, manche Sprüche waren einfach unangebracht und daneben.

Jessi gets fit darfsiedas

Das Buffet wenig „fitnesslike“, das Wetter traumhaft

Das Buffet zum Mittag war, meiner Meinung nach, wenig „fitnesslike“: Es bestand aus fünf verschiedenen Nudelgerichten und einer Salatbar. Keine Variante mit Kartoffeln oder Reis: Da ich wegen meiner Unverträglichkeiten keine Nudeln essen kann, blieb mir nur Salat.

Das Wetter indes war traumhaft und wir konnten draußen sitzen. Als uns da die Sonne ins Gesicht schien und „Urlaubsfeeling“ aufkam, beschlossen wir, lieber zum Rhein zu laufen und das Wetter zu genießen, als weiter dem wenig enthusiastischen Fitnessevent beizuwohnen.

Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass die Veranstalter um die übrig gebliebenen Teilnehmer nicht wirklich bemüht waren. Es entstand eher der Eindruck, als würde gelangweilt, fast etwas genervt, halbwegs irgendwie das Programm durchgezogen, mehr aber auch nicht. Es kam einfach kein „Wir-Gefühl“ auf, wie ich das von anderen Fitnessevents kenne. Sehr schade …

Jessi gets fit darfsiedas

Dann wurde das Fitness- zum Partywochenende

Wir zogen also los und haben den restlichen Tag und auch die Nacht in Düsseldorf genossen: eine wirklich tolle Stadt mit tollen Leuten! Die Mentalität der herzlichen Rheinländer hat uns begeistert: Düsseldorf, wir kommen wieder!

Wir hatten eine Menge Spaß und stellten erfreut fest, wie gut wir zusammenpassen, obwohl wir an sich alle unterschiedliche Charaktere sind und es erst unser zweites Treffen war – Sport verbindet eben!

Jessi gets fit darfsiedas

Klar, kam dabei auch kurz das „schlechte Gewissen“ auf, denn aus dem „Fitnesswochenende“ wurde nun mehr ein „Partywochenende“: #darfsiedas?

Aber ja, manchmal muss auch das sein. Das Leben läuft nicht immer nach Plan, aber man sollte es einfach genießen und das tun, was einem guttut und was einen happy macht: balance is the key!

So wurde es, wie anfangs erwähnt, ein wirklich tolles Wochenende, aus dem ich persönlich viel Kraft und neue Energie gezogen habe, auch wenn es nicht so lief, wie geplant und erwartet!

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2017-11-24T19:19:10+00:00 0 Comments

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