Jessi gets fit: Wie ich in 1,5 Jahren 26 Kilo verlor und ein neues Leben gewann

Jessica Bader wog fast 90 Kilo, als sie ihr Leben komplett auf den Kopf stellte und Couch gegen Fitnessstudio sowie Fertigfood gegen frische Lebensmittel eintauschte. Das Ergebnis: ein neuer Mensch, wie sie selbst in ihrer ganz persönlichen Body-Transformation-Geschichte schreibt!

Ich hatte nicht immer mit Übergewicht zu kämpfen. Als Kind und Jugendliche war ich schlank und konnte essen, was ich wollte – ohne zuzunehmen. Schwierig wurde es, ganz typisch, nach den Schwangerschaften. Dabei hatte ich um die 30 Kilo zugenommen, nicht zuletzt, weil ich der Meinung war, für zwei essen und mir ordentlich was gönnen zu dürfen.

Die überflüssigen Pfunde nach der Entbindung wieder wegzubekommen, gestaltete sich schwierig. Ich probierte viele Diäten aus, aber nichts half. Hatte ich mal ein paar Kilo mühsam runtergehungert, waren die schnell wieder drauf. Erschwerend kam hinzu, dass ich eine Schilddrüsenunterfunktion entwickelt hatte und auch noch eine rheumatische Erkrankung (Fibromyalgie), auch Faser-Muskel-Schmerz genannt, bekam. Ich hatte täglich Schmerzen, musste starke Medikamente nehmen und konnte bzw. wollte mich oft nicht mehr bewegen.

Ich konnte den Anblick im Spiegel nicht mehr ertragen

Im Sommer 2015 ging ich dann stramm auf die 90 Kilo zu. Zuerst versuchte ich, mir noch alles schönzureden: dass das alles gar nicht so schlimm sei und ich mich auch mit dem Übergewicht wohlfühlen könne. Aber dem war nicht so.

Ich fühlte mich schrecklich! Ich hatte keine Kondition mehr, war total unbeweglich geworden und fühlte mich so fremd im eigenen Körper wie nie zuvor. Im Spiegel mochte ich mich schon lange nicht mehr anschauen. Ich gab sogar das Tanzen auf, da ich den Anblick beim Training im Spiegelsaal nicht ertragen konnte.

Ende 2015 kam dann die Wende

Ich bin gläubige Christin und hatte den Eindruck, dass Gott zu mir sagte: 2016 wird dein Jahr! Du wirst gesund sowie fit werden und ich werde dich noch zum Segnen anderer gebrauchen!

Wow, was für ein Zuspruch! Ich hatte von Anfang an keinen Zweifel, dass es so kommen würde, habe fest daran geglaubt, auch wenn ich zu dem Zeitpunkt keine Ahnung hatte, wie das in der Realität aussehen würde. Mir war aber auch klar, dass ich jetzt nicht die Hände in den Schoß legen konnte, à la: Ja Gott, dann mach mal! Nein, ich musste meinen Teil dazutun!

Ich meldete mich im Fitnessstudio an

Also habe ich mich noch kurz vor Weihnachten im Fitnessstudio angemeldet. Viele haben mich damals gefragt, warum ich nicht noch bis zum 01. Januar warten und dann mit meinen „guten Vorsätzen“ ins neue Jahr starten würde. Aber das wollte ich nicht, sondern gleich loslegen.

Begonnen habe ich mit leichtem Zirkelgerätetraining, dreimal pro Woche. Gleichzeitig bin ich zwei- bis dreimal die Woche walken gegangen. Die ersten drei Monate waren wirklich hart. Ich hatte starke Schmerzen durch die Fibromyalgie, aber ich blieb dran, hatte immer mein Ziel vor Augen und nach und nach stellten sich körperliche Verbesserungen und erste Abnehmerfolge ein.

Zucker? Versuchte ich zu vermeiden

Ich stellte nach ein paar Monaten auf Krafttraining an Geräten um und steigerte mich irgendwann auch vom Walken weiter zum Laufen. Meine Ernährung bestand hauptsächlich aus industriell unverarbeiteten Lebensmitteln, Zucker versuchte ich zu vermeiden. Ich achtete darauf, ausreichend Eiweiß zu mir zu nehmen und hatte immer ein leichtes Kaloriendefizit von maximal 400 kcal. Mit meiner Pulsuhr konnte ich immer meinen genauen Kalorienverbrauch im Auge behalten. Ich lernte, dass man nicht hungern muss, um abzunehmen, sondern dass es wichtig ist, ausreichend das Richtige zu essen, damit der Stoffwechsel in Schwung kommt und bleibt.

Im April 2016 legte ich mir auf Instagram einen Account an, als eine Art Tagebuch, um mich selbst zu motiveren und weiter dranzubleiben. Das dieser nach und nach immer mehr auch andere motivieren würde, hätte ich nie gedacht!

Dann waren 20 Kilo weg

Ende 2016 hatte ich schließlich 20 Kilo abgenommen und fühlte mich wie neugeboren! Nicht nur wegen der Gewichtsabnahme, sondern auch, weil ich inzwischen komplett medikamenten- und beschwerdefrei war! Von der Fibromyalgie war nichts mehr zu spüren und ich endlich schmerzfrei!!!

2017 begann ich dann mit Freihanteltraining. Ich hatte inzwischen eine Leidenschaft fürs Krafttraining entwickelt und wollte nun weiter meinen Körper formen und definieren. Bis heute habe ich damit noch mal sechs Kilo abgenommen, wiege nun also insgesamt 26 Kilo weniger als noch vor 1,5 Jahren!

Mein Ziel: andere motivieren und beim Abnehmen begleiten

Wenn man die alten Fotos sieht, bin ich kaum wiederzuerkennen. Viele staunen über die „neue Jessi“, für mich ist es aber eher so, als wäre die unter dem Übergewicht vergrabene und hinter der Krankheit versteckte Jessi wieder zum Vorschein gekommen! Ich fühle mich befreit und endlich wieder wohl im eigenen Körper, bin gesund und fit wie nie.

Ich bin unglaublich glücklich und habe solche Freude, die ich nun gern weitergeben möchte, sodass ich plane, auch beruflich in die Richtung zu gehen – u. a. habe ich inzwischen eine Ausbildung mit Fitnesstrainer B-Lizenz** absolviert. Ich möchte anderen mit meinem Wissen und meiner Erfahrung weiterhelfen und sie auf ihrer Abnehmreise als Coach begleiten und motivieren. Ich freue mich riesig auf diese Aufgabe!

Du willst mehr von Jessica lesen? Dann freu dich bereits jetzt auf News von ihr, die sich schon bald um die Themen „Gesund abnehmen“ und „Berufsstart als Fitnesstrainer“ drehen werden. Stay tuned!

Photos by www.jogi-art.com

**Online Trainer Lizenz

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2017-12-23T22:56:24+00:00 0 Comments

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