Auf allen Vieren! Wie das Krabbeln zum Sporttrend wurde

Du hast es vor Jahrzehnten gemacht, dein Kind tut es mit riesiger Freude und Sportler machen daraus einen Trend: aus dem Krabbeln – oder „Crawling“, wie es die Amerikaner nennen, klingt ja auch viel cooler! Das Ganze erobert Social Media und zieht eine echte Krabbelspur allein durch Instagram.

Woher kommt der Hype?

Womit Kleinkinder ihre ersten Bewegungen ins Leben üben, das haben sich Sportler zum Vorbild genommen, ausgefeilt und zur sportlichen Challenge gemacht. In Fitnesscentern wie Stadtparks sieht man in den USA und zunehmend auch in Deutschland Profikrabbler.

Wie geht Crawling?

Wie beim Planken wird der Oberkörper parallel zum Boden gehalten. Dann heißt es nicht etwa Stillstehen und Aushalten, sondern Krabbeln – ganz klassisch auf allen Vieren: auf den Händen und Knien, immer schön über Kreuz, also rechtes Knie und linke Hand bzw. linkes Knie und rechte Hand. Oder – und das ist dann die Version für fortgeschrittene Krabbler auf Händen und Füßen, wobei die Knie in der Luft und die Unterschenkel parallel zum Boden gehalten werden.

Was kann das Sportkrabbeln?

Klingt anstrengend? Ist es auch. Denn in nur wenigen Minuten täglich trainiert man Arm-, Bauch-, Rücken-, Bein- und – nicht zu vergessen! – die Pomuskulatur. Ein Ganzkörper-Workout in Kindermanier. Denn Kids, so der Gedanke dahinter, müssen in ihren ersten Lebensjahren extrem schnell viel Kraft aufbauen – und das schaffen sie nahezu spielend. Was liegt da also näher, als Erwachsene dasselbe in sportlich-spielerischer Form tun zu lassen …

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2019-04-06T22:30:18+00:00 0 Comments

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