Arbeiten, wo andere Urlaub machen: (Traum-)Jobs im Wintersport

Je kälter es draußen wird, desto heißer wirst du: auf Wintersport! Dann ist es nicht mehr lang hin, bis die Saison startet und die Lifte gen Bergspitze schweben, um Skihasen und Pistensäue freizugeben, die durch das Winterweiß gen Tal sausen. Sie sind es, die du anleitest, begleitest und gemäß ihres Könnens und ihrer Wünsche coachst. Denn du hast einen der besten Berufe der Welt: einen Job im Wintersport!

Skilehrer

Da wäre der Skilehrer. Klischees zum Trotz tummeln sich unter ihnen auch viele, die – statt nur braungebrannt und auf Skihasen-Jagd zu sein – ihr Handwerk wirklich beherrschen: Und zwar Anfängern das Skifahren beibringen. Das Know-how für diesen Traumjob auf und abseits der Piste gibt es angepasst an die Trainerlizenzen in den Stufen A, B und C. Wenn du in den Hochleistungssport willst, dann kannst du Trainer für Profisportler u. a. in den Disziplinen Ski Nordisch, Ski Alpin, Ski Freestyle und Biathlon werden.

Snowboardlehrer

Du bist lieber auf einem Brett unterwegs und liebst das Spiel mit Bewegung und Balance? Dann bringen dich die Trainerlizenzen A, B und C ebenso weiter wie den Skilehrer. Absolvieren kannst du die Lizenzen übrigens beim Deutschen Ski(lehrer-)verband. Bestanden? Dann nichts wie rauf aufs Brett und ab auf die Piste zu den Boardhasen.

Sportfachwirt

Er ist im Prinzip ein Mädchen für alles, aber auf besonders hohem Niveau. Der Sportfachwirt kümmert sich in verschiedenen Bereichen der Sportwirtschaft, dabei vor allem in Sportvereinen, -verbänden und -unternehmen, um ganz verschiedene Bereiche: etwa um das Personal, Marketing, aber auch um Sponsorings und dabei natürlich um deren Planung, Steuerung und Kontrolle – er schaut, dass der Laden richtig gut läuft.

Masseur

Auch als Profikneter kann man im Wintersport Fuß fassen. Etwa um Profisportler zu bearbeiten oder um in Wintersporthotels verspannte Muskeln von Gästen weichzukneten. Die Ausbildung – und das ist das Praktische dabei – kannst du quasi überall machen, das Handwerk bleibt dasselbe, der Mensch ja schließlich auch.

Berg- und Skiführer

Als solcher siehst du die Gipfel von unten und die Welt von oben! Klingt beeindruckend? Ist der Job auch. Denn als Berg- und Skiführer begleitest du deine Klienten durch alpines Gebiet, das inkludiert das Skifahren und Klettern! Bevor es auf den Berg geht, vermittelst du die Theorie in Berg- und Skischulen, aber auch in Sporthotels und -vereinen. Zu dem ziemlich abwechslungsreichen Traumjob kommst du durch eine Ausbildung beim Verband Deutscher Berg- und Skiführer und dem Deutschen Alpenverein.

Saisonarbeit im Wintersport – ein hartes Brot

Der Job als Skilehrer oder Snowboardtrainer ist dabei längst nicht so rosig, wie Klischees einen vielleicht glauben lassen wollen. Mitnichten! Statt bisschen Skifahren und abends Après-Ski heißt es stundenlang Anfängern das Skifahren beibringen, auf deren Sicherheit achten, gleichzeitig Wünsche aufnehmen und individuell umsetzen, Rücksicht nehmen und den Klienten Erfolgserlebnisse bescheren.

Dass das schlaucht, liegt auf der Hand. Dass das satte fünf Monate so gehen kann, schlaucht sicher noch mehr. Da ist es besonders wichtig, dass genau die Lehrer, die nachher auf Skihasen und Pistensäue aus aller Welt losgelassen werden, entsprechend engagiert, motiviert aber auch zufrieden sind. Was sie ausstrahlen, kommt schließlich beim Kunden wie ein Spiegelbild an. Eins steht damit fest: Wer im Wintersport arbeiten will, muss eine Menge Ehrgeiz, Belastungs- und Durchhaltevermögen mitbringen.

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2017-12-20T15:48:35+00:00 0 Comments

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