Discgolf – Frisbeescheibe trifft Golfplatz

Nicht etwa das Runde muss ins Eckige, wie beim Fußball. Nein, beim Discgolf muss die Scheibe ins Runde. Heißt, die Frisbee gehört ins Körbchen. Das Ganze ist nicht neu und kommt aus den USA. In Deutschland jedoch scheint Discgolf bislang nahezu unbekannt zu sein. In Übersee ein Profisport, hier (noch) reines Hobby.

So funktioniert Discgolf

Bei dieser Sportart trifft Frisbee auf Golf. Die Scheibe soll dabei in einer Art Loch versenkt werden. Meist sind das dafür aufgestellte Körbe, manchmal aber auch natürliche Ziele wie Laternenpfähle oder Bäume. Damit zählt das Ganze auch zum Golfsport.

Per Par zur Bahn

Gespielt wird in Par-Bahnen, also nach Anzahl der Würfe. Wer die wenigsten braucht, um die Frisbee von einem vorgegebenen Startpunkt aus ins Zielloch zu bugsieren, gewinnt die jeweilige Bahn. So simpel erklärt, so einfach gespielt? Keineswegs! Vor allem dann nicht, wenn die Scheibe eine andere Route als gewünscht einschlägt …

Spezielle Scheiben für Discgolf

Im Gegensatz zur Frisbeescheibe ist die Discgolf-Scheibe etwas schwerer und auch ein wenig kleiner. Sie wird gerade, nach links (overstable) oder rechts (understable) abdrehend geworfen, abhängig vom Können des Spielers. Landet der übrigens gleich beim ersten Wurf einen Treffer, hat er ein glattes Ass geworfen.

Profi-Discgolfer liefern sich Scheibengefechte

Ein paar echte Asse unter den Spielern gibt es allerdings nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland. Seit 30 Jahren schon werden hierzulande Meisterschaften ausgetragen, aber zu nationalem Ruhm hat es diese Sportart bislang (noch) nicht gebracht.

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2019-05-19T13:57:52+00:00 0 Comments

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