sportaholix beim ISTAF in Berlin: zwischen Rekorden, Enttäuschungen und Sonnenschein

Sonntag, 27. August, 27 Grad, die Sonne scheint. Vor allem über dem Berliner Olympiastadion. Dort liefen an diesem Sonntagnachmittag 180 Leichtathleten aus 40 Nationen ein, um sich und ihre Kräfte in 15 Disziplinen zu messen.

Speerwurf-Weltmeister Johannes Vetter (24) gewann mit 89,85 m. Damit wiederholte der 24-jährige Offenburger seinen Vorjahrserfolg und verwies Olympiasieger Thomas Röhler aus Jena (86,07 m) und den tschechischen WM-Zweiten Jakub Vadlejch (85,15) auf die Ränge zwei und drei.

In der Kategorie über 1500 m lief Konstanze Klosterhalfen eine neue persönliche Bestzeit. Mit starken 3:58,92 Minuten lief die erst 20-Jährige der Britin Eilish McColgan (4:01,60) und der Niederländerin Susan Krumins (4:02,25) davon.

Dreimal wurde er bereits Diskus-Weltmeister, in Berlin allerdings fehlte die Weite. Enttäuschung bei Robert Hartung, auch wenn er das Duell gegen seinen Bruder Christoph für sich entschied. Der London-Olympiasieger warf seinen Diskus auf 64,59 m, damit auf Rang fünf und drei Plätze vor Bruder Christoph. Der kam auf 62,83 m. Den Sieg im Olympiastadion holte der polnische Europameister Piotr Malachowski (67,18).

300-m-Hindernisläuferin und deutsche Meisterin Gesa Felicitas Krause kam im Olympiastadion auf 9:11,85 Minuten. Platz zwei hinter der Kenianerin Norah Jeruto Tanui, die mit 9:03,72 Minuten zum Meeting-Rekord lief. Die 25-Jährige verbesserte ihre eigene Rekordmarke um knappe vier Sekunden.

Caster Semenya lief die 600 Meter in Weltrekordzeit! Die Südafrikanerin kam auf 1:21,77 Minuten.

Herzlichen Glückwunsch an alle Athleten des ISTAF!

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2017-10-16T12:24:24+00:00 0 Comments

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