Jennifer Just: Wie aus der Jurastudentin eine Yogalehrerin wurde

Ihre ersten Erfahrungen mit Yoga machte Jennifer Just von Yoga Every Damn Day Berlin vor mehr als zehn Jahren. Der Grund war damals ziemlich lapidar: Das Fitnessstudio, in dem die damalige Jurastudentin angemeldet war, bot Yoga an. So fing die Story an …

Jennifer besuchte ein paar Klassen, „vollkommen hilflos, irritiert, wieso die meisten Positionen Tiernamen hatten und unfähig, meinen Körper in diese Formen zu bringen“, erinnert sich die heutige Yogalehrerin. Sie entschied damals „Yoga ist doof“ und kündigte bald darauf ihre Mitgliedschaft im Studio. Ein paar Jahre später wollte Jennifer ihrem Körper dann wieder etwas Gutes tun und sich erneut in einem Fitnessstudio anmelden. Sie überredete einen Freund mitzumachen. Der willigte aber nur unter der Voraussetzung ein, dass sie ihn dort zum Yoga begleiten müsse. Gesagt, getan.

Die ersten Stunden liefen genauso hilflos wie die letzten und Jennifer erzählt, wie sie erstaunt und neidisch zu den anderen Teilnehmern rüberblinzelte, „die sich so grazil und leichtfüßig bewegten, während ich mir vorkam wie eine Giraffe, die laufen lernt“. Nach wenigen Wochen konnte sie sich dann aber doch den Ablauf der Sonnengrüße und die Namen der Positionen merken, schaffte es sogar, während der dynamischen Vinyasaklasse zu atmen, und begann, tatsächlich Spaß zu haben.

Sehr bald wurden die beiden wöchentlichen Yogaklassen fester Bestandteil ihrer Routine, um die Jennifer penibel herum plante und die ihr Ausgleich zum Jurastudium waren. Nachdem sie ihr Studium abgeschlossen hatte, kam die Entscheidung: Nicht etwa Anwältin zu werden, sondern Yogalehrerin! Eine Ausbildung folgte.

Obwohl Jennifer im Studio hauptsächlich Vinyasa praktizierte, entdeckte sie Ashtanga Yoga und verliebte sich auf den ersten Blick: in die Sequenz und die Tatsache, dass sie diese auch daheim turnen konnte. Also buchte sich Jennifer ein Ashtanga Vinyasa Teacher Training in Goa, Indien.

Durch glückliche Umstände wurde Jenny bereits zwei Wochen nach ihrer Rückkehr ihr erster eigener Yogakurs in einem Gym angeboten. Hier konnte sie ihren Lehrstil verfeinern und lernte immer mehr auf die Bedürfnisse ihrer Teilnehmer einzugehen. Seitdem unterrichtet die passionierte Yogi nicht nur in verschiedenen Yogastudios, sondern auch in Unternehmen und Privatsessions.

Um ihre eigene, hauptsächlich Ashtanga-basierte, Yogapraxis lebendig zu halten und weiterzuentwickeln, praktiziert sie stetig mit KPJAYI-autorisierten Lehrern in Berlin und auf Retreats in Europa. Vierwöchige Yoga-Trips in Asien und regelmäßige Teilnahmen an den Workshops ihrer Mentoren gehören mittlerweile zum alljährlichen Pflichtprogramm ihrer vermutlich lebenslangen Entdeckungsreise des Yogas.

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Exklusiv für sportaholix hat Jennifer ihre Matte ausgerollt und ein paar Challenges für dich vorbereitet! Wie wäre es zum Beispiel mit der Paradiesvogel-Sequenz?! Mach einfach mit und poste deine schönste Pose im Ergebnis.

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2017-11-22T13:43:00+00:00 0 Comments

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