Outdoor-Training

mit allem was die Karibik dir bietet

Outdoor-Training ist der Hammer! Es bietet so viele tolle Möglichkeiten und das Beste daran ist: Du bist an der frischen Luft!

Ich bin immer schon gerne laufen gegangen, aber meine Workouts habe ich meist Indoor oder in einem Gym gemacht. Mein Interesse für Outdoor-Workouts wurde erst so richtig während meiner Personal Trainer-Ausbildung geweckt. An einem eisig kalten und nassen Samstagnachmittag stand ein Lauf in den Wiener Prater und Outdoor-Training auf dem Programm. „Na cool“ … dachte ich … „nass, kalt, neblig” – was soll das schon werden?!

Doch ich lag komplett falsch. Nach einigen Aufwärm-Spielen starteten wir das Training und verwendeten dafür Dinge, die einfach da waren. So trainierten wir Ausdauer, Kraft, Koordination und auch Konzentration. Zum Beispiel liefen wir auf einen Hügel und wieder hinunter, um unten dann drei Steine in einen Kreis aus Blättern zu werfen.

Wer hätte das gedacht

Das war der Tag an dem meine Leidenschaft für kreative Outdoor-Trainings in der Natur begann. Egal ob ich in Österreich bin oder in Costa Rica: Ich liebe es einfach, alles was gerade so herumliegt, steht oder lehnt für mein Training zu verwenden. Die Natur, unser Lebensraum und unsere Umgebung bieten uns so endlos viele Möglichkeiten, dass man ständig etwas Neues ausprobieren kann. Costa Rica war in dieser, wie in vielerlei Hinsicht eine neue spannende Erfahrung für mich, denn die Umgebung in der Karibik ist mit Österreich (vor allem im Winter) überhaupt nicht zu vergleichen.

Es gibt nichts Schöneres, als am Strand zu trainieren, denn schon jeder einzelne Schritt im Sand ist ein besonderes Training. Die Seite der Karibik Costa Rica`s ist, gerade was die Strände betrifft, sehr Natur belassen. Daher liegt immer ziemlich viel Holz herum, das angeschwemmt wurde, Palmen bzw. Mandelbäume ragen ins Meer und es gibt immer etwas zum klettern. Palmen, die in das Meer hineinwachsen eignen sich sehr gut für Koordinations- und Stabilitäts-Training. Denn sie sind nicht sehr hoch, darunter ist das Wasser und sie sind aufgrund des geringen Durchmessers etwas instabil. Sie sind der perfekte Ersatz für eine Slackline. Kleine Schritte, vorsichtige Sprünge oder der Einbeinige Stand mit geschlossenen Augen sind ziemlich fordernd. Die Sensomotorik ist schnell in jedes Training eingebaut. Zum Beispiel kann man damit super Pistol-Squats trainieren, eben weil sie ein bisschen höher sind, aber nicht zu hoch.

Back to the Roots

Holzstücke verwende ich gerne für Krafteinheiten. Einbeinige Lunges, Spikes oder Decline-Pushups lassen sich damit perfekt trainieren. An den Karibikstränden Costa Ricas findet man oft rustikale Bänke, die sich Leute zusammengebaut haben, um den Sonnenuntergang zu genießen oder den Kindern beim Spielen zuzusehen. Auch das sind natürlich perfekte Trainingsgeräte für Step Ups und andere funktionelle Übungen. Wenn man sich ein bisschen umschaut, findet man auch das passende Holz oder Steine, um etwa Sandbags zu ersetzen. Da wird das Training zum echten Abenteuer einerseits, andererseits erinnert dieses Training „back to the roots“, woher einige unserer Trainingsgeräte ursprünglich stammen.

Doch wisst ihr, was für mich immer noch das Beste und vielseitigste Training ist?

Variante eins: Du nimmst einen Ast, stellst dich vor eine Palme, springst hinauf und ziehst dich dann soweit hoch, bis du die erste Kokosnuss erreichst und versuchst sie mit dem Ast zu lösen, so dass sie unter dir in den Sand fällt.

Variante zwei: Dein Freund oder deine Freundin geht in die Hocke, du stellst dich auf ihre/seine Schultern und schneidest einige Kokosnüsse vom Baum. Hierfür solltest du natürlich ein Messer dabei haben. Anschließend mit der Machete oben öffnen und die erfrischende „Pipa“ genießen!

PURA VIDA!

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2018-01-31T15:56:01+00:00 0 Comments

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