Sport bei Erkältung – ja oder nein?

Wer sich trotz einer Erkältung fit fühlt, treibt nicht selten einfach weiter Sport: Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse tun dies sogar 60 Prozent unter Medikamenten, nur gut jeder zweite Befragte (51 Prozent) legt eine Pause ein. Dabei wirkt sich Sport bei Erkältung nicht immer positiv auf deinen Körper aus und kurbelt nicht etwa – wie vielleicht gedacht – die körpereigenen Abwehrkräfte an.

Das Problem bei Sport trotz Erkältung

Bei einer Erkältung haben Viren die Schleimhäute der oberen Atemwege in Beschlag genommen. Deinen Körper kostet die Bekämpfung dieser Eindringlinge enorm viel Energie. Zusätzliche Kraft müsste er beim Sport aufwenden. Die doppelte Belastung ist folglich doppelt strapaziös, weshalb du dann von Sport lieber die Finger lassen und dich schonen solltest. Zudem wird beim Sport dein Kreislauf und deine Durchblutung angeregt, wodurch sich Viren einfacher ausbreiten können und damit leichteres Spiel haben. Heißt: Wenn du Sport trotz Erkältung treibst, lässt du dein ohnehin geschwächtes Immunsystem auf Hochtouren laufen und überforderst es.

Eine einfache Faustregel befolgen

Leichte Erkältung, leichtes Training, könnte also eine Formel lauten. Wobei du Intervalltraining und Ausdauerbelastung meiden solltest. Dein Puls sollte sich in einem normalen Rahmen befinden. Außerdem wichtig: Halte dich warm, damit dein Körper nicht auskühlt und die Erkältung damit vielleicht sogar noch zunimmt, aber pack dich nicht zu warm ein. Hier gilt das „Zwiebelschalenprinzip“ mit mehreren dünnen Schichten übereinander, die Luft und damit Wärme speichern.

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2018-02-21T14:09:30+00:00 0 Comments

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