Tschüss Alltag – Hallo Pitztaler Gletscher!

Blauer Himmel. Feinster Powder. Geile Leute mit dem Herzen am Rechten Fleck und eine Passion die alles verbindet: Skifahren. Wir haben das Jahr 2017 gebührend in den Bergen verabschiedet und das neue Jahr mit lässigen Turns auf der leeren Piste am 01. Jänner am Pitztaler Gletscher eingeläutet.

Am 30. Dezember ging es in aller Früh in Kassel los. Wie immer fahren wir mit dem Auto, die Straßen sind frei – die Vorfreude auf die Berge groß und die Laune bestens. Alles klappt wie am Schnürchen und irgendwann gegen 08.30 Uhr begrüßt uns der Wettergott mitten auf der A7 mit einem wunderschönen Sonnenaufgang. Nur noch 1,5h Fahrt trennen uns von unserem Ziel: Pitztal wir kommen!

Gerade an der Abfahrt Füssen vorbei, die Österreichische Grenze schon fast im Blick nimmt das Chaos seinen Lauf: Lawinenabgang, Blockabfertigung am Grenztunnel und Unfall auf dem Fernpass: Jackpot! Den heutigen Skitag können wir streichen, aber wir nehmen’s mit Humor und nutzen die Zeit und sammeln die wichtigsten Facts zu unserem Kurztrip ins Pitztal:

Pitztal-Fact No. 1

Wer über den Fernpass (B179) anreist kann sich das Geld für die Plakette sparen. Die Vignette wird nur auf der Autobahn Richtung Innsbruck benötigt.

Pitztal-Fact No. 2

Der Sprit in Österreich ist günstiger als in Deutschland. Es lohnt sich also hinter der Grenze das erste Mal zu Tanken und vor dem Heimreise den Tank zu füllen.

Pitztal-Fact No. 3

Das Pitztal ist als Skigebiet perfekt für Könner, Kenner und Anfänger. Pistenfahrer kommen genauso auf ihre Kosten wie geländewütige Shreddmaster. Wer mindestens drei Tage im Pitztal bleibt, sollte sich den Pitz Regio Skipass zulegen. Der vergünstigte Verbundskipass ist Deine Eintrittskarte für insgesamt 4 Skigebiete: Hochzeiger, Riffelsee, Pitztaler Gletscher und die Imster Bergbahnen.

Pitztal-Fact No. 4

Wir haben das große Glück, dass Freunde von uns im Pitztal wohnen, deswegen kommen wir privat unter. Allerdings kann ich euch das einzige Bio-Hotel im Pitztal ans Herz legen: das Hotel Stillebach ist herrlich normal und bietet Übernachtungen samt Frühstück zu fairen Preisen.

Der #mountaingirl Geheimtipp

Dreimal in der Woche bietet sich am Hochzeiger eine ganz besondere Mitfahrgelegenheit: Steig mit in den Pistenbully ein, erlebe das Präparieren der Pisten hautnah und wirf einen Blick hinter die Kulissen. Anmeldung und Anfragen unter info@hochzeiger.com.

Nach einer entspannten Nacht stehen stehen wir am 31. Dezember auf dem Balkon der Wohnung und schauen mit ‘ner Tasse Kaffee in der Hand einem traumhaften Bluebird-Day entgegen. Ca. 30 Minuten Autofahrt später kommen wir an der Talstation Riffelsee an, die Ausrüstung ist dank intersport Huter schnell ausgeliehen – und schließlich sitzen wir in der Gondel und atmen laaang und tiiief durch. Tschüss Alltag – Hallo Berge!

Es ist kurz nach 9, als wir auf 2300 Meter ankommen. Die Sonne scheint auf der Sunnaalm, es sind -7 Grad und der Himmel erstreckt sich strahlend blau über uns. Heute wird ein guter Tag!

Leider ist aufgrund des warmen Wetters Lawinenwarnstufe 4 angesagt und nicht alle Pisten am Riffelsee können geöffnet werden. So bleibt uns auch die Skischaukel zum Gletschergebiet versperrt. Wir lassen uns davon aber nicht die Laune verderben und fahren die Pisten – mal rot, mal schwarz – samt Talabfahrt mehrfach ab. Die Jungs haben sich schon am frühen Morgen ins Gelände verabschieden, wir Mädels bleiben lieber auf den Pisten und ziehen dort entspannt unsere Bahnen. Der Riffelsee bietet ein schönes, überschaubares Gebiet und es ist nicht so viel los wie befürchtet, sodass wir ganz ungestört ein bisschen Techniktraining machen und einiges an Strecke fahren können.

Zum Ende des Tages stoßen wir alle mit rosigen Wangen, glücklich und zufrieden auf diesen gelungenen Tag und das Jahr 2018 an!

Auf dass auch das neue Jahr viele wunderbare Bergtage in toller Begleitung und großen Abenteuern mit sich bringt.

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2018-01-07T20:29:50+00:00 0 Comments

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