Training, Tratsch und Tassen Kaffee: So geht Kundenkontakt!

„Wenn ich dich so hinstelle, passt das so?! Siehst du mich gut?“

So beginnen die meisten meiner Onlinecoachings. Ich schaue mir regelmäßig die Technik meiner Sporties an, besonders jener, die ausschließlich mit Trainingsplan trainieren. Wir machen das via Skype oder WhatsApp-Videocall, das funktioniert mit etwas Übung hervorragend. Sobald jeder die richtige Position hat und Handy oder Tablet gut ausgerichtet sind, kann es losgehen. Und dann sage ich schon die Übungen an, die ich gern sehen möchte.

Doch das Coaching ist nicht nur wichtig, um die Technik zu checken. Es ist ein wichtiger Dialog zwischen mir und meinen KundInnen. In dieser Zeit habe ich die Möglichkeit, sie auch ein Stück besser kennenzulernen. Hast du schon mal darauf geachtet, über wie viele Themen man mit KundInnen bei einer Stunde Personaltraining spricht? Also bei mir ist es jedenfalls so. Manchmal sind es sehr persönliche Themen, manchmal ist es Oberflächliches, aber das Bedürfnis miteinander zu sprechen und dadurch eine Beziehung aufzubauen, ist auf jeden Fall da.

Training braucht soziale Bindung

Natürlich kann man die meisten Dinge auch per E-Mail schreiben, dennoch hat es nicht den gleichen persönlichen und verbindenden Charakter. Und ganz ehrlich, wer will sich die Zeit nehmen, stundenlang E-Mails zu schreiben? Ein Grund, warum man eine Onlinetrainerin bucht, ist – denke ich – weil man etwas Zeit sparen will. Die gesparte Zeit in E-Mail-Verkehr zu reinvestieren, ist ziemlich sicher nicht Teil des Plans :). Miteinander zu sprechen ist der kürzere, unkompliziertere Weg und es gibt weniger Missverständnisse. Abgesehen davon, dass ich dabei mein karibisches Flair nicht so gut transportieren kann wie bei bei einem Videocall ;). Ich habe zudem die Erfahrung gemacht, dass sich der regelmäßige Kontakt mit der/dem Trainierenden positiv auf die Motivation und auf das „Dranbleiben“ auswirken.

Doch nicht nur der Klient fühlt sich besser betreut, wenn man sich immer wieder sieht. Auch wir TrainerInnen sind Menschen, die sich nach sozialen Beziehungen sehnen, oder?! Die Arbeit macht einfach mehr Spaß, wenn man eine gute Connection mit den KundInnen hat.

Zeitverschiebung, Morgenkaffee, Gurkenscheiben

Der Vorteil von Onlinecoaching ist, dass man es so gut wie immer und überall durchführen kann. Zudem erspart man sich die Anreisezeit. Bei acht Stunden Zeitverschiebung heißt das für mich, dass es meist früh losgeht, manchmal sogar sehr früh. Während meine KundInnen fit herumspringen, schlürfe ich noch meinen Kaffee. Aus tiefer Solidarität ziehe ich dabei mein Sportoutfit an. Ich glaube allerdings, dass das noch nie jemandem aufgefallen ist. Und tatsächlich springe auch ich immer wieder auf und zeige Übungen sowie Haltungen vor.

Da mein Weg aus dem Bett zum Trainings- und Coachingort rund 90 Sekunden dauert – und selbst das nur, weil ich noch schläfrig bin – ist meine Entfaltungszeit ziemlich kurz. Daher habe ich immer eine Gurke in meinem Kühlschrank. Ich weiß, das klingt etwas lustig, aber (heiß-kalter Tip!!!) kalte Gurkenscheiben helfen tatsächlich gegen etwas geschwollene Augen.

Ich bin wirklich nicht super eitel, aber du darfst nicht vergessen, dass viele Tablets oder Laptops verwenden, um mit mir zu trainieren. Da bin ich dann wirklich sehr groß und nah drauf. Um die KundInnenbindung nicht überzustrapazieren (sie müssen ja nicht ganz genau wissen, wie ich so aussehe, wenn ich aus dem Bett komme), helfe ich mir mit kalten Gurkenscheiben und Kaffee. Das ist dann aber auch schon alles. Denn ich lebe das Prinzip „Messy Hair“ tagtäglich in vollem Genuss aus, dadurch fällt zumindest der Punkt „Haare machen“ vor dem Coaching weg.

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2017-11-13T12:28:46+00:00 1 Comment

One Comment

  1. iq colarts 22.04.2018 at 00:59

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